Luminita Zaitucs Abschiedsrennen
Mit einem Kursrekord von 2:06:14 h hat der Kenianer Gilbert Kirwa den 28. Commerzbank Frankfurt Marathon gewonnen. 12.614 Marathonläufern aus 71 Nationen hatten sich für das Laufspektakel in der Börsenmetropole angemeldet, Rahmenwettbewerbe hinzugerechnet waren es sogar über 20.000. Als beste Deutsche feierte ASICS-Athletin Luminita Zaituc vor den knapp 350.000 Zuschauern einen stimmungsvollen Ausklang ihrer Marathonkarriere.
Frankfurt Marathon - Eventfacts
Racevideos der Teilnehmer
Laufspektakel in der Börsenmetropole
Der älteste Stadtmarathon Deutschlands, den ASICS seit 23 Jahren unterstützt, hat am Sonntag wieder einmal neue Glanzpunkte gesetzt. Bei optimalen Marathon-Bedingungen verbesserte der 23-jährige Kenianer Gilbert Kirwa den Streckenrekord von Robert K. Cheruiyot um 67 Sek. und machte das Rennen am Main in diesem Jahr zum siebtschnellsten Marathon weltweit. Als einziges deutsches Rennen dieses Jahres produzierte der Commerzbank Frankfurt Marathon zwei Männerzeiten unter 2:07 h. Zweiter wurde der kenianische Titelverteidiger Robert K. Cheruiyot in 2:06:23 h. Rang drei belegte mit William Kiplagat (2:07:05 h ) der Trainer von Cheruiyot. Aufgrund der hochklassigsten Männerergebnisse in der Geschichte des Rennens hat der Commerzbank Frankfurt Marathon auch in einer anderen Statistik einen großen Sprung gemacht: In der Liste der schnellsten City-Marathonrennen der Welt liegt Frankfurt nun bereits auf Rang elf und hat unter anderem New York hinter sich gelassen.
Bei den Frauen erreichte Agnes Kiprop aus Kenia das Ziel nach 2:26:57 h vor ihrer Landsfrau Hellen Kimutai (2:27:50 h). Den dritten Platz belegte Karolina Jarzynska (Polen) mit 2:29:10 h. Beste Deutsche bei ihrem Abschiedsrennen vor dem begeisterungsfähigen Frankfurter Publikum wurde auf Rang 10 in 2:35:06 h Luminita Zaituc. Unter tosendem Beifall lief die „Grande Dame“ der deutschen Marathonszene in die Festhalle ein, wo sich Sponsor ASICS und Renndirektor Jo Schindler für die erfolgreiche gemeinsame Zeit bedankten. Zweimal stand Lumi beim Frankfurt Marathon auf dem Siegertreppchen. Mit ihrer persönlichen Bestzeit von 2:26:01 h von 2001 ist sie bis heute die zweitschnellste Frau auf dem Kurs am Main. „Zufrieden“ mit ihrem letzten großen Rennen und sichtlich gerührt ließ sich die 41-jährige ASICS-Athletin im Ziel feiern: „Das hier ist ein wirklich wundervoller Abschied meiner Marathonkarriere “. Schnellster Deutscher wurde in 2:18:44 h Steffen Justus. Der als außerordentlich guter Läufer bekannte ASICS-Triathlet, der in diesem Jahr als Fünfter in der neuen WM-Serie Erfolge feierte, kam als 24. ins Ziel.

Jan Frodeno's Warm up
Sein DTU-Kollege Jan Frodeno hatte am Vortag beim Brezellauf für das richtige Warm-Up der Frankfurter Marathonteilnehmer gesorgt. Auf einem 5 km langen Kurs ging es locker laufend zum Main und wieder zurück: „Die Stimmung in Frankfurt ist super. Ich bin immer wieder gern hier zu Gast“, erklärte der Olympiasieger, der anschließend auch am ASICS-Stand auf der Marathonmall für Autogrammwünsche zur Verfügung stand und mit Marathon-Experte Carsten Eich über die Besonderheiten der Sportart Triathlon plauderte. Auch Lebensläufer und ASICS-Ambassador Dieter Baumann war in Frankfurt vor Ort und gab den Laufbegeisterten vor ihrem Rennen noch den ein oder anderen persönlichen Tipp auf den Weg. Zahlreiche Marathonis kamen zudem zum ASICS-Stand, um sich bei Fragen rund ums Thema Ausrüstung fachmännisch beraten zu lassen. Das neue Fußvermessungssystem „FOOT ID“ war im Dauereinsatz, um die Füße der Besucher genauestens zu vermessen und ihnen eine individuelle und passgenaue Laufschuhempfehlung zu geben. Bereits vor dem Start des Marathons lieferte ASICS mit seinem beliebten Runningservice Race Your Pace einen eindrucksvollen Rekord: 3295 Marathonis – so viele wie noch nie – ließen sich von Marathon-Experte Manuel Fernandez ein Armband anfertigen, das ihnen für die bevorstehenden 42,195 km das optimale Lauftempo anzeigt. ASICS beglückwünscht alle Teilnehmer, die es erfolgreich ins Ziel geschafft haben und wünscht Ihnen weiterhin viel Freude am Laufen!


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Kommentare
Thomas Fingler :
Mein 5. Marathon in Frankfurt und bestimmt nicht mein letzter. Trotzdem einige kritische Anmerkungen bzw. Verbesserungsvorschläge:
1. Warum gibt es mehrere Versorgungsstände nur auf der linken Seite? Für die Mehrzahl der Rechtshänder ein unnötiges Handicap. Stets rechts und ein kleines Kontingent links wären optimal.
2. Unnötig viele Becher stehen eingeschenkt bereit. Lieber sollten die freundlichen Helfer weniger vorrichten, dafür aber den Läufern die Becher hinhalten. Stehende Becher zu schnappen bringt Zeit-, Rhythmus- und Wasserverlust.
3. Was, bitte, soll man mit dem gelb-weißen Commerzbank-Tuch anfangen? Als Kopf- oder Halstuch zu knapp. Platzdeckchen für Oma? Da lobe ich mir Mütze, Handschuhe und Käppi des Vorgänger-Sponsors Deutsche Kleinwort.
4. Totalabschirmung der wartenden Begleiter vom Runners Heaven - okay, verhindert deren Mitversorgung, verhindert aber auch, dass man ein Handtuch und trockenes T-Shirt zugeworfen bekommt.
FRANKFURT Marathon:
1. Frage:
Hierzu werde ich unseren Streckenchef befragen. Leider ist er momentan nicht erreichbar. Ich werde Ihnen die Antwort nachträglich zukommen lassen.
2. Frage:
Die Becher standen bereit, weil nach Ihnen eine große Horde an Läufer/innen die Verpflegungsstationen angelaufen haben und die Helfer dann nicht mehr mit dem Nachschenken zurande kommen. Bei einer Endzeit um die 3 Stunden 13 geht es noch relativ „entspannt“ an den Versorgungsstellen zu, jedoch spätestens wenn die Massen kommen ist das Nachfüllen kaum noch zu schaffen geschweige denn jedem Läufer/in einen Becher zu reichen!
3. Frage:
Zunächst eine kleine Anmerkung die Firma hieß Dresdner Kleinwort.
Ihnen wird mit Sicherheit aufgefallen sein, dass viele Firmen erhebliche Einsparrungen vornehmen. Im Zuge von Firmenfusionierung bleibt oft nicht mehr viel Geld für Sponsoringmaßnahmen übrig. Dies trifft insbesondere Sportveranstaltungen, die auf ein Sponsoring angewiesen sind. Damit Sie eine kleine Idee bekommen was die Frauensiegerin mit dem Tuch veranstaltet hat nachfolgend ein Bild. Ihr gefällt es - so hat es zumindest den Anschein! Es ist nicht immer leicht, jedermanns Geschmack zu treffen.
4. Frage:
Sie haben es ja bereits erwähnt. Wenn jeder Zugang zu der Zielverpflegung hätte wären wir nach 4 Stunden bereits „ausgeräubert“ und der Nachzielbereich würde „aus allen Nähten platzen“! Gegen Kälte und vor Ort Erstversorgung gibt es von uns die Wärmefolie. Diese sollte eigentlich ausreichen, um die ersten paar Minuten zu überbrücken.
Wir danken Ihnen für Ihre persönliche Rückmeldung und würden uns freuen Sie im nächsten Jahr am 31.10.2010 in Frankfurt begrüßen zu dürfen.
Oct. 29, 2009