Viktor Röthlin - Setzen Sie sich Leistungsziele

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Der Schlüssel zur Verbesserung der Leistung liegt (womöglich) darin, sich die richtigen Ziele zu setzen. Erfahren Sie, wie der Schweizer Langstreckenläufer Viktor Röthlin sich mit seinem Training diesen Sommer auf Goldkurs bringt.

Den Körper richtig kennen
In diesem Sommer wird ASICS-Ambassador Viktor Röthlin einer der wenigen Europäer sein, die die Vorherrschaft der afrikanischen Läufer auf der Marathonstrecke anfechten können.

Bei einem Alter von 37 Jahren könnten Kritiker meinen, dass er sich möglicherweise überanstrengt.

„Ich bin seit zwölf Jahren mein eigener Trainer“, sagt Viktor mit einem Schulterzucken, der auch gelernter Physiotherapeut ist. „Ich kenne meinen Körper und habe auch genug Ehrlichkeit mir selbst gegenüber.“

Anfang diesen Jahres überquerte er beim Tokio-Marathon in 2:08:32 als Fünfter die Ziellinie. Er hatte jedoch nicht das Gefühl, seinem Körper zu viel abverlangt zu haben. Seine Hoffnung, beim wichtigsten Rennen des Jahres noch besser sein zu können, stieg.

„Dieses Rennen hat mir viel Selbstvertrauen gegeben.. Bei meinem nächsten großen Marathon dieses Jahr kann ich sicher noch offensiver laufen.“ Erfahren Sie hier mehr über Viktor Röthlin.

Mentale Barrieren überwinden
Leistung auf höchstem Niveau zu erbringen, erfordert nicht nur physische, sondern auch mentale Stärke. Dies gilt auch für alle Laufdistanzen vom 10km-Lauf bis zum Marathon.

„Wir Europäer setzen uns gern Barrieren, die sich dann so stark in unseren Köpfen festsetzen, dass wir unsere Zeiten auch tatsächlich nicht unterbieten können“, so Viktor.

Er hat sich die Einstellung der kenianischen Läufer zu Eigen gemacht, die im Laufe der Jahre gezeigt haben, dass es bei ihren Zielen keine Grenzen gibt.

„Fragst du andererseits einen Kenianer, der Marathonläufer werden will, welche Zeit er einmal laufen möchte, sagt er 2:05 oder 2:06,“ fährt Viktor fort.

„Einfach weil sie schnell ist. Er hat aber keine Ahnung. Und das habe ich vielleicht im Gegensatz zu anderen Europäern gelernt: Ich setze mir keine Barrieren.“

Einsames Training
Wenn Sie Ihre Ziele erreichen möchten, müssen Sie sich richtig vorbereiten.

Bei Viktor bedeutet das Training – und das im großen Umfang. Die meisten Laufeinheiten absolviert er in der schweizerischen Natur, wobei er meist ganz alleine unterwegs ist.

Röthlin: „Sich in der heutigen Zeit fern von Handy und Internet in der freien Natur bewegen zu können, bedeutet für mich Lebensqualität. Ich brauche keine Musik oder eine andere Ablenkung beim Laufen, um die Monotonie zu brechen.“

Dreiviertel seiner Einheiten finden unter freiem Himmel statt, ohne Ausnahme – selbst im Winter nicht. Tatsächlich haben Langstreckenläufe für ihn etwas Meditatives. „Ich kann über das Leben philosophieren. Manchmal denke ich beim Laufen aber auch gar nicht. Ich befinde mich nur in einer Art Zwischenwelt“, erklärt er.

Trainieren Sie das ganze Jahr mit unseren Tipps für das Wintertraining.

Setzen Sie sich Ziele
Viktor Röthlin kennt sein Ziel und mit der richtigen Vorbereitung möchte er diesen Sommer ganz vorne mitlaufen. Selbstverständlich sind wir nicht alle Hochleistungsathleten. Aber mit den richtigen Zielen können Sie sich auf jeder Stufe verbessern.

Ein Ziel sollte

  • eine Herausforderung für Sie sein
  • Sie über Ihre persönliche Bestleistung hinausbringen
  • erreichbar und realistisch sein.

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